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Onlinemarketing
Artikel vom 03.02.2010

Erinnerungsschreiben: Aufbau wie ein Werbebrief (Teil 2)

Experte: Iris Schuler
Erinnerungsschreiben: Aufbau wie ein Werbebrief

Erinnerungsschreiben kennen Sie sicherlich auch aus Ihrem Alltag. Viele Autohäuser verschicken beispielsweise einen Werbebrief als Erinnerungsschreiben getarnt, wenn die Hauptuntersuchung ansteht. Ein solcher Werbebrief ist vorteilhaft, weil er weniger als Werbebrief, sondern mehr als Service gesehen wird. Der Kunde wird Ihnen für diesen Werbebrief vielleicht sogar dankbar sein. Wie Sie ein Erinnerungsschreiben gliedern, lesen Sie in diesem Beitrag.

Lesen Sie in der Artikelserie "Erinnerungsschreiben"

Bauen Sie das Erinnerungsschreiben wie einen Werbebrief auf
Selbstverständlich steht beim Erinnerungsschreiben die Erinnerung im Vordergrund - Sie sollten es jedoch nicht bei der Erinnerung belassen. Ein konkretes Angebot gehört unbedingt in das Erinnerungsschreiben. Empfehlenswert ist es, das Anschreiben wie einen Werbebrief aufzubauen. Ideal ist folgender 4-teiliger Aufbau:

  1. Nutzen Sie die Erinnerung als Aufhänger für den Werbebrief.
  2. Greifen Sie eine Sorge oder ein Interesse auf und leiten Sie zu Ihrem Angebot über.
  3. Beschreiben Sie wie in einem Werbebrief Ihr Angebot, denken Sie unbedingt an die Vorteile, die der Kunde nutzen kann.
  4. Schließen Sie den Werbebrief mit einer konkreten Handlungsaufforderung ab. Sagen Sie, was der Kunde konkret tun muss, um von Ihrem Angebot zu profitieren. Er soll anrufen, einen Termin vereinbaren, vorbeikommen.
 

Erinnerungsschreiben: Wie Sie einen Anlass für den Werbebrief finden
In jeder Branche gibt es Möglichkeiten, an etwas zu erinnern. Sie können eine Erinnerung an Stammkunden schicken oder mit einem solchen Werbebrief auch Neukunden ansprechen. Entscheidend ist, dass Sie für die Erinnerung den richtigen Aufhänger finden.

Erinnern Sie an

  • einen Service, der turnusmäßig fällig wird.
  • gute Vorsätze und geplante Vorhaben eines Kunden.
  • den letzten Kauf/Auftrag und daraus folgender Bedarf.
  • saisonale Pflichten und gesetzliche Vorschriften.
  • bevorstehende Termine.
  • Ihren eigenen Urlaub.

Beispiele für Erinnerungsschreiben
Der Werbebrief eines EDV-Dienstleisters
"Wussten Sie, dass Sie vor Gefahren aus dem Internet nur dann geschützt sind, wenn Sie Ihren Virenscanner regelmäßig aktualisieren? Wir sagen Ihnen, ob Sie noch optimalen Schutz genießen."

Der Werbebrief des Malermeisters
"Wir hoffen, Sie fühlen sich in Ihren frisch gestrichenen Räumen wohl. Heute möchten wir Sie an Ihren guten Vorsatz erinnern, auch dem Gartenhaus noch vor dem Winter einen Anstrich zu gönnen."

Der Werbebrief des Reisebüros
"Es ist schon ein halbes Jahr her, dass Sie bei uns den Sommerurlaub geplant haben. Wie sieht es aus? Haben Sie noch Resturlaub, den Sie spätestens bis März nehmen müssen? Wir hätten schöne Vorschläge, wie und wo Sie diesen verbringen können. "

 

 
 
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Literaturtipps und Informationen zum Thema
 
 
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