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Unternehmensstrategie So navigieren Sie Ihr Unternehmen sicher durch turbulente Zeiten!
Beckham auf dem Werbe-Index
Eine entscheidende Maßnahme ist, TV-Werbung für Süßigkeiten und Chips in den Kinderprogrammen nach Möglichkeit zu unterbinden. Regierungsbeamte sind eigens dafür nach Schweden gereist, um zu sehen, wie dort das Werbeverbot funktioniert. Außerdem wird untersucht, wie Gratisangebote und Food-Promotions, die im Umfeld von Kinofilmen ausgestrahlt werden (z.B. Cini-Minis mit aufgedruckten Bildern von Shrek oder "Herr der Ringe"-Figuren in Cornflakes-Packungen), eingeschränkt werden können.
Andere Kampagnen-Macher in England drängen auf ein viel radikaleres Engagement der Lebensmittelindustrie selbst: wie beispielsweise eine striktere Kennzeichnung von Inhaltsstoffen oder ein Umdenken in der Vermarktung von Nahrungsmitteln zu bewerkstelligen ist. Das angesehene Medizin-Journal "The Lancet" fordert gar eine Gesetzgebung, die berühmte Persönlichkeiten wie David Beckham als Werbefiguren für fettige und zuckerhaltige Lebensmittel verbietet.
Fettleibigkeit - ein gesellschaftliches Phänomen
Das Problem ist, so drückt es eine Marketing-Agentur zynisch aus, dass "weniger zu konsumieren, besser zu konsumieren und mehr Bewegung so schnell nicht zu einem Massenphänomen wird". Deshalb ist die Herausforderung der globalen Obesity, der Fettleibigkeit (oder wie es die WHO nennt: Globesity), ein Langzeit-Projekt, das der Unterstützung nicht nur der Regierung bedarf, sondern auch der großen Lebensmittelkonzerne und Supermärkte.
Einstweilen kurbelt die globale Fettleibigkeit den Einzelhandel an: Mittlerweile, so formulierte es der "Economist", "sorgen die wachsenden Heerscharen von Menschen mit Fettleibigkeit für einen steigenden Bedarf an XXL-Produkten: vom größeren Badehandtuch über größere Betten bis hin zu größeren Särgen".
Globesity: Wie Großbritannien in den Kampf gegen Fettleibigkeit und ungesunde Ernährung zieht

Es ist eine Szene, wie sie sich täglich nicht nur in Londoner oder Berliner Supermärkten abspielt, sondern überall in der westlichen Welt. Das Kind will die Schokokekse mit dem kleinen Spielzeug als Packungsbeilage - ein TV-Werbespot hat es ihm schmackhaft gemacht. Mama (oder Papa) möchten aus Angst vor Fettleibigkeit ihres Kindes lieber den zuckerfreien Müsli-Vollkornriegel.
Das Kind schreit. Mama (Papa) ist zu müde, um mit vernünftigen Argumenten den Sprössling zu überzeugen, und gibt schließlich nach. Lange Zeit haben sich die Briten über die Fettleibigkeit und Junkfood-Manie der Amerikaner lustig gemacht. Nun aber sieht es aus, als würden Letztere am besten lachen. Neue Studien aus dem Vereinten Königreich zeigen, dass Fettleibigkeit und Diabetes, die auf schlechte Ernährung und Bewegungsarmut zurückzuführen sind, bei Kindern auf dem Vormarsch sind.
Die Regierung hat unterdessen das Problem erkannt und eine Reihe von Kampagnen in Gang gesetzt, um das Gesundheitsbewusstsein bei Kindern und Erwachsenen zu sensibilisieren und die Ernährungsthematik besonders in Schulen stärker unterzubringen.
Die Regierung hat unterdessen das Problem erkannt und eine Reihe von Kampagnen in Gang gesetzt, um das Gesundheitsbewusstsein bei Kindern und Erwachsenen zu sensibilisieren und die Ernährungsthematik besonders in Schulen stärker unterzubringen.
Unternehmensstrategie So navigieren Sie Ihr Unternehmen sicher durch turbulente Zeiten!
Beckham auf dem Werbe-Index
Eine entscheidende Maßnahme ist, TV-Werbung für Süßigkeiten und Chips in den Kinderprogrammen nach Möglichkeit zu unterbinden. Regierungsbeamte sind eigens dafür nach Schweden gereist, um zu sehen, wie dort das Werbeverbot funktioniert. Außerdem wird untersucht, wie Gratisangebote und Food-Promotions, die im Umfeld von Kinofilmen ausgestrahlt werden (z.B. Cini-Minis mit aufgedruckten Bildern von Shrek oder "Herr der Ringe"-Figuren in Cornflakes-Packungen), eingeschränkt werden können.
Andere Kampagnen-Macher in England drängen auf ein viel radikaleres Engagement der Lebensmittelindustrie selbst: wie beispielsweise eine striktere Kennzeichnung von Inhaltsstoffen oder ein Umdenken in der Vermarktung von Nahrungsmitteln zu bewerkstelligen ist. Das angesehene Medizin-Journal "The Lancet" fordert gar eine Gesetzgebung, die berühmte Persönlichkeiten wie David Beckham als Werbefiguren für fettige und zuckerhaltige Lebensmittel verbietet.
Fettleibigkeit - ein gesellschaftliches Phänomen
Das Problem ist, so drückt es eine Marketing-Agentur zynisch aus, dass "weniger zu konsumieren, besser zu konsumieren und mehr Bewegung so schnell nicht zu einem Massenphänomen wird". Deshalb ist die Herausforderung der globalen Obesity, der Fettleibigkeit (oder wie es die WHO nennt: Globesity), ein Langzeit-Projekt, das der Unterstützung nicht nur der Regierung bedarf, sondern auch der großen Lebensmittelkonzerne und Supermärkte.
Einstweilen kurbelt die globale Fettleibigkeit den Einzelhandel an: Mittlerweile, so formulierte es der "Economist", "sorgen die wachsenden Heerscharen von Menschen mit Fettleibigkeit für einen steigenden Bedarf an XXL-Produkten: vom größeren Badehandtuch über größere Betten bis hin zu größeren Särgen".
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