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Haustiere erhöhen die Lebensfreude, Tierhalter sind oft gesünder als andere Menschen. Aber nicht vergessen werden sollte, dass Tiere auch Allergien auslösen können und Krankheiten übertragen, die sogenannten Zoonosen. Etwa 200 solcher Krankheiten sind bekannt, zu den am häufigsten vorkommenden gehören:
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Mindestens 400.000 Menschen sterben in Asien jährlich an Tollwut. Vor der Urlaubsreise in ein gefährdetes Gebiet sollten Sie dringend mit Ihrem Arzt über eine Tollwut-Impfung (drei einzelne Impfungen) sprechen. Der Schutz besteht dann für drei bis fünf Jahre.
Wie Sie das Infektionsrisiko bei Zoonosen senken können
Vorsicht Zoonosen: Tiere als Krankheitsüberträger

Zoonosen sind Krankheiten, die von Tieren auf Menschen übertragen werden können, wie zum Beispiel Tollwut. Vor allem auf Urlaubsreisen besteht erhöhte Tollwutgefahr, abgesehen von anderen Krankheiten, die jedes noch so liebe Haustier daheim übertragen kann. Achten Sie daher unbedingt auf Tierhygiene, denn jeder zehnte Salmonellenfall geht auf zu unachtsamen Umgang mit Tieren zurück.
- Tollwut
- Wurmerkrankungen (z.B. Fuchsbandwurm)
- Salmonellen und andere Durchfallerkrankungen
- Pilzinfektionen
- Toxoplasmose (einzellige Parasiten, gefährlich in der Schwangerschaft)
- Katzen-, bzw. Kuhpocken
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Mindestens 400.000 Menschen sterben in Asien jährlich an Tollwut. Vor der Urlaubsreise in ein gefährdetes Gebiet sollten Sie dringend mit Ihrem Arzt über eine Tollwut-Impfung (drei einzelne Impfungen) sprechen. Der Schutz besteht dann für drei bis fünf Jahre.
Wie Sie das Infektionsrisiko bei Zoonosen senken können
- Gründliches Händewaschen nach dem Streicheln eines Tieres oder nach dem Kontakt mit Tierkot sollte selbstverständlich sein.
- Haustiere sollten nicht aus Tellern oder Schüsseln fressen, die Sie auch für Ihre Nahrungsmittel verwenden. "Tiergeschirr" außerdem nicht mit in die Spülmaschine tun.
- Entwurmen Sie Ihr Tier regelmäßig und denken Sie an die Schutzimpfungen.
- Füttern Sie Ihr Haustier nicht mit rohem Fleisch (Salmonellengefahr).
- Achten Sie bei Tierkot auf hygienische Entsorgung (Toxoplasmen in Katzenkot).
- Seien Sie - besonders in südlichen Urlaubsländern - sehr misstrauisch gegenüber extrem zutraulichen Hunden und Katzen (und anderen Tieren) (Tollwut!)
- Werden Sie von einem fremden Tier gebissen, suchen Sie unverzüglich einen Arzt auf. Sprechen Sie Schutzmaßnahmen (nachträgliche Tollwutimpfung) an.
Mehr Informationen zu Zoonosen finden Sie in
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