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Geschichte der Fotografie: Annie Leibovitz

Annie Leibovitz hat mit Ihren Fotos schon zu Lebzeiten Geschichte geschrieben und sie ist selbst Geschichte der Fotografie! Annie Leibovitz hat schon fast jeden, der Rang und Namen hat, abgelichtet: Politiker wie Bill Clinton, George Bush, Barack Obama und Schauspieler wie Brad Pitt, Johnny Depp und Nicole Kidman gleichermaßen. Sie schafft das, was der großen Schar der Fotografen nicht gelingt - sie inszeniert Fotos. Und Prominente lassen sich inszenieren.
Lesen Sie in der Artikelserie "Geschichte der Fotografie"
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Geschichte der Fotografie: Annie Leibovitz persönlich
Annie Leibovitz wurde 1949 im US-amerikanischen Waterbury, Connecticut geboren und studierte ab 1967 Malerei und Fotografie. Die erste wichtige Station in der Geschichte der Fotografie der Annie Leibovitz ist das Rolling-Stone Magazine. Zwischen 1973 und 1981 arbeitete sie als Chef-Fotografin für das Kultmagazin.
In dieser Zeit lebte sie für ein paar Tage mit den Künstlern gemeinsam, um in dieser ungezwungenen Atmosphäre Fotos machen zu können. 1981 gehörte Leibovitz zu den Gründern des US-amerikanischen Magazins Vanity Fair, dessen Chef-Fotografin sie 1983 wurde. Ab dieser Zeit mehrten sich auch die Arbeiten in den Bereichen Reportage und Werbung.
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Geschichte der Fotografie: Anníe Leibovitz Werke
Geschichte der Fotografie hat Annie Leibovitz sowohl mit den Personen und Persönlichkeiten geschrieben, die sie fotografiert hat, als auch mit der Art wie sie diese fotografiert hat. Zu den bekanntesten Aufnahmen von Leibovitz gehören sicher die von Demi Moore sowie John Lennon.
Demi Moore ließ während ihrer Schwangerschaft Aktfotos von sich machen. Und die Bilder von John Lennon und Yoko Ono entstanden wenige Stunden vor Lennons Ermordung. Beide Bilder wurden 2005 von Verlegern und Artdirektoren in den USA unter die Top 40 der besten Titelbilder gewählt - auf Platz 1 und Platz 2.
Geschichte der Fotografie: Anníe Leibovitz und Susan Sontag
Annie Leibovitz inszeniert ihre Modelle, wenn sie diese fotografiert. Und bisweilen erntet sie dafür Kritik. In diese Rubrik der Geschichte der Fotografie der Annie Leibovitz gehören auch die Fotos von der Publizistin Susan Sontag, Leibovitz langjähriger Lebensgefährtin. Annie Leibovitz fotografierte die an Krebs erkrankte Sontag kurz vor ihrem Tode. Und auch noch danach.
Annie Leibovitz sieht dies als letzte große Liebeserklärung, wie sie in Interviews betont. Sontags Sohn sowie Stimmen aus der Fotogemeinde kritisieren diese Art der Inszenierung als reine Selbstdarstellung. Allerdings gibt es in der Geschichte der Fotografie durchaus Beispiele für den Einsatz der Fotografie als letztes Denkmal an einen Verstorbenen - aber auch das brachte Leibovitz Kritik ein.
Fazit
Annie Leibovitz ist eine erfolgreiche und faszinierende Fotografin. Die Geschichte der Fotografie geschrieben hat - bereits zu Lebzeiten. Die aber natürlich auch Teil der Geschichte der Fotografie ist und Vorbilder hat. Und sie ist lesbisch, was nicht jedem gefällt. Vor allem in den USA. Was aber nichts an ihrer Arbeit ändert!

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