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Meditation als Mittel gegen Stress

Meditation ist eines der wirksamsten Mittel gegen Stress. Beim Meditieren beruhigen Sie Körper und Seele gleichermaßen. Und das ohne große Vorbereitungen.
Der Stress des Alltags bringt unseren Körper immer wieder in gesteigerte Anspannung. Dabei geraten wir ganz automatisch ins Kampf- oder Fluchtprogramm, das in uns als Reaktion auf Stress angelegt ist. Der Blutdruck steigt, die Herzfrequenz erhöht sich. Unser Körper reagiert.
In der modernen Kultur sind diese Impulse mittlerweile unnötig, da Stress nicht mehr gleichbedeutend mit Lebensgefahr ist. Zudem fehlt es uns meistens an der Gelegenheit, Körper und Seele nach dem Stress durch Bewegung wieder herunter zu fahren. Damit bleiben wir sozusagen auf der Spannung sitzen. Geschieht dies öfter oder länger anhaltend, kann ein solcher Zustand Probleme in jedem Teil des Körpers verursachen.
Meditation reduziert die schädlichen Auswirkungen von Stress
Wissenschaftliche Studien bestätigen, dass eine Meditation Körper und Seele stärkt. Sie hilft nicht nur zu regenerieren, sondern hat auch vorbeugenden Einfluss. Durch regelmäßiges Meditieren normalisieren sich die Atmung und der Herzschlag.
Studien von Herbert Benson an der Harvard Medical School in Boston zeigten die positive Wirkung von Meditation auf den Blutdruck. So verringerte sich dieser bei einer Gruppe von Probanden, die sich in regelmäßigen Meditationen übten, deutlich gegenüber einer Vergleichsgruppe. Zu ähnlichen Ergebnissen kam Sara Lazar, die sogar eine Steigerung der Hirnleistungsfähigkeit durch Meditation nachweisen konnte.
Meditation zu Hause: So geht's
- Die beiden Dinge, die Sie für eine Meditation brauchen, sind etwas freie Zeit - 15 Minuten genügen für den Anfang - und ein ruhiger Ort, an dem Sie ungestört sind. Sollten Sie keinen eigenen Raum zur Verfügung haben, nutzen Sie doch einfach das Badezimmer.
- Um Ihre Gedanken bei der Meditation nicht abschweifen zu lassen, können Sie sich ein Bild oder ein Wort aussuchen, über das Sie meditieren möchten. Sehr gut funktioniert eine Meditation auch mit einer Kerze.
- Immer dann, wenn Sie spüren, dass Ihr Geist abgleitet, konzentrieren Sie sich wieder auf Ihr Objekt und führen die Meditation weiter.
- Nehmen Sie für die Meditation eine bequeme Haltung ein. Der Lotossitz ist dafür nicht notwendig.
- Atmen Sie mehrmals tief ein und aus und entspannen Sie sich bewusst. Denken Sie daran, dass diese Meditation Sie ins Hier und Jetzt bringen soll und aller Stress des Tages unwichtig wird.
Probieren Sie es gleich morgen einmal aus. Sollten Sie es vorziehen, in der Bewegung zu meditieren, dann empfehle ich Ihnen den Artikel Meditation beim Gehen baut Stress ab.
Meine Name ist Jutta Baur. Ich bin Ihre Expertin für das Thema Stress.
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Baur
Guten Tag Herr Fehr
wie Sie sehr richtig bemerken (und so steht es auch im Text) beziehen sich die Untersuchungen von Benson und Lazar auf in Meditation geübte Personen. Einmaliges Ausprobieren wird sicherlich nicht dahin führen. Das ist jedem klar. Ich habe da auch vollstes Vertrauen, dass meine Leser es so verstehen. Meditation wird laut Duden aus dem lateinischem meditatio "das Nachdenken" abgeleitet. Ob man dies für sich, durch die Konzentration auf eine Kerzenflamme, oder mit dem Hintergrund östlischer Lehrgebäude versteht, ist Ansichtssache. Um aktuellen Stress - darum geht es hier - zu bearbeiten, sind die von mir beschriebenen Ansätze hilfreich. Wie Sie auch schreiben, führen die Tipps zu angenehm erlebter Ruhe. Vielleicht sind sie für den ein oder anderen der Einstieg, sich darüber hinaus mit Meditation zu beschäftigen - auch mit Transzendentaler Meditation. Herzliche Grüße Jutta Baur
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T. Fehr
Äpfel und Birnen ...
1. Die hier beschriebene "Meditation zu Hause" führt nicht zu irgendwelchen vertieften meditativen Zuständen, sondern bestenfalls ab und zu zu subjektiv als angenehm erlebter Ruhe. 2. Erst recht nicht zu Meditationszuständen, wie sie von Benson und S. Lazar an MeditationsGEÜBTEN untersucht wurden. Wissenschaftlich sind immer spezifische Methoden untersucht worden. Die meisten wissenschaftlich gesicherten Resultate gibt es von der TM ("Transzendentalen Meditation") - vor allem die Verringerung überhöhten Blutdrucks und die Verbesserung der Herz-Kreislaufverhältnisse. 3. Durch ihre Beschreibung einer "Meditation zu Hause" suggerieren Sie, als sei Meditation über das Lesen eines Textes vermittelbar. Das ist ein kühne Hypothese, und der Ansatz für den unbedarften Leser nicht ganz risikolos. Dipl.-Psych. T. Fehr, Meditationslehrer
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